Das Entry/Exit System (EES) ist seit 12. Oktober 2025 schrittweise an den EU‑Außengrenzen in Betrieb; die vollständige Umsetzung ist EU‑weit bis April 2026 vorgesehen.
Am Flughafen Memmingen erfolgt die Einführung stufenweise:
Start 11. März 2026
vollständige Inbetriebnahme ab 1. Mai 2026.
Das EES gilt für Reisende aus Nicht‑EU‑/Nicht‑Schengen‑Staaten bei Kurzaufenthalten (bis 90 Tage in 180 Tagen). EU‑Bürger*innen sind nicht betroffen.
Ein- und Ausreisen werden künftig digital erfasst; langfristig ersetzt EES die Passstempelung. Erfasst werden u. a. Reisedokument, Gesichtsbild und Fingerabdrücke; Ausreisen werden ebenfalls registriert, um Aufenthaltszeiten EU‑weit nachvollziehbar zu machen.
Aufgrund der lokalen Infrastruktur erfolgt die Registrierung komplett an den Grenzkontrollschaltern.
Ablaufschritte vor Ort:
Ein EU‑weites IT‑System, das Ein‑/Ausreisen von Reisenden aus Nicht‑EU‑Staaten digital erfasst; Ziel sind mehr Sicherheit, Effizienz und einheitliche Verfahren an den Außengrenzen.
EU‑Bürger*innen sowie Bürger*innen assoziierter Schengen‑Staaten (z. B. Island, Norwegen, Schweiz, Liechtenstein) sind nicht betroffen.
Personendaten, Reisedokument, Gesichtsbild und Fingerabdrücke; Ein- und Ausreisedaten werden digital gespeichert.
Die Aufzeichnungen über jede Einreise, Ausreise oder Einreiseverweigerung
werden ab dem Datum des Einreise-, Ausreise- oder
Einreiseverweigerungsdatensatzes drei Jahre lang gespeichert. Zur Datenschutzerklärung der Bundespolizei.
Die Ersterfassung mit biometrischen Daten benötigt zusätzliche Zeit; während der Einführung verzögert dies teilweise die Abfertigung an der Grenzkontrolle.
Derzeit nein; die Registrierung erfolgt vollständig an bemannten Schaltern.
Mit knapp 3,7 Millionen Passagieren hat der Flughafen Memmingen im Jahr 2025 ein neues Rekordergebnis erzielt. Damit wurde das selbst gesteckte Ziel von 3,5 Millionen Fluggästen bereits noch vor Weihnachten überschritten. Insgesamt nutzten 3.698.900 Passagiere den Flughafen – ein Plus von 14,09 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Wir haben unsere Ziele erreicht, unsere ambitionierten Erwartungen wurden erfüllt“, zieht Geschäftsführer Ralf Schmid Bilanz. Die positive Entwicklung basiert auf einer konstant hohen Auslastung der Flugzeuge, einem breiten Streckennetz sowie der besonderen Memminger Mischung aus klassischen Urlaubszielen und zahlreichen Destinationen in Osteuropa. Diese Verbindungen werden insbesondere von Arbeitspendlern sowie von Besuchern von Freunden und Verwandten genutzt.
Zugleich gewinnt der Flughafen Memmingen auch als Incoming-Airport weiter an Bedeutung: Im Winter für Skiurlauber aus ganz Europa, im Sommer für Gäste Bayerns und der angrenzenden Alpenregion.
Zu den beliebtesten Reisezielen zählten 2025 unter anderem Tirana und Palma de Mallorca. Ebenfalls mehr als 100.000 Passagiere verzeichneten die Verbindungen nach Pristina, Belgrad, Sofia, London-Stansted, Skopje, Banja Luka und Bukarest. Insgesamt wurden 35.546 Flugbewegungen registriert, ein Plus von 12,3 Prozent. Den größten Anteil am Wachstum hatten die Linienflüge.
Für das laufende Jahr setzt der Flughafen Memmingen auf ein moderates Wachstum von rund fünf Prozent. Im Fokus stehen dabei Konsolidierung, Digitalisierung und der weitere Ausbau der Infrastruktur. Neue Impulse werden insbesondere für die zweite Jahreshälfte erwartet. Bereits Ende März kehrt mit Târgu Mureș ein Ziel in den Flugplan zurück, das von Wizz Air dreimal wöchentlich angeflogen wird.
Ein besonderer Dank gilt der gesamten Airport-Mannschaft sowie den Airline-Partnern für ihren entscheidenden Beitrag zum Erfolg. Auch als Arbeitgeber wächst der Flughafen weiter: Die Zahl der Beschäftigten stieg im Laufe des Jahres von 388 auf 432 Mitarbeitende, darunter zwölf neue Auszubildende und Studierende.
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